Kempen Krause Wort-Bild-Marke
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Studentische Hilfskräfte (m/w/d)
im Bereich Brandschutz

(10h pro Woche)

Die KEMPEN KRAUSE INGENIEURE sind eine erfolgreiche, fachübergreifend tätige Unternehmensgruppe planender und beratender Ingenieure mit synergetischer Kompetenz in vielen Fachdisziplinen des Bauwesens. Aufbauend auf über 100 Jahren Tradition und Erfahrung unseres Aachener Stammhauses, erstellen mehr als 340 Mitarbeiter mit ihrem fundierten und praxisorientierten Fachwissen innovative Planungen.

Ihre Aufgaben

  • Mitarbeit bei Projekten der Brandschutzplanung
  • Erstellen von Brandschutzmaßnahmenplänen. Flucht- und Rettungsplänen, Feuerwehrplänen
  • allgemeine Büroarbeiten

Ihr Profil

  • Gute Kenntnisse der Office-Programme EXCEL, WORD und POWERPOINT
  • Motivation, Zuverlässigkeit, Kommunikations- und Teamfähigkeit
  • Kenntnisse des CAD-Zeichenprogramms Nemetschek Allplan wären von Vorteil, aber nicht Bedingung

Jetzt einfach bewerben!

Der Fachbereich Brandschutz.

Unser Team von über 30 Brandschutzexperten bearbeitet ein vielfältiges Spektrum an Projekten im Hoch- und Tiefbau. Unsere Stärke liegt in der umfassenden Bearbeitung komplexer Fragestellungen, wobei das gesamte Planungsteam zusammenarbeitet, um die Anforderungen aller Beteiligten zu erfüllen. In den letzten Jahren hat sich die Brandschutzplanung von einer Begutachtungsrolle zu einer aktiven Planungsdisziplin entwickelt. Unsere Fachleute begleiten jedes Projekt von den ersten Entwürfen bis zur Fertigstellung. Diese Herangehensweise ermöglicht es uns, maßgeschneiderte und effektive Brandschutzlösungen zu entwickeln, die den spezifischen Anforderungen jedes Projekts gerecht werden.

Werden Sie Teil des ExperTeams!

Bei Kempen Krause wartet mehr als ein Job auf Sie – hier startet Ihre Mission. Entdecken Sie ein Universum voller Möglichkeiten, in dem Unternehmenskultur und soziales Miteinander ebenso innovativ sind wie unsere Projekte. Tauchen Sie ein in die Welt der aktuellen Stellenangebote und erleben Sie, wie wir zusammenarbeiten, wachsen und Erfolge feiern. Sind Sie bereit, Ihre Karriere auf das nächste Level zu heben?

KEMPEN KRAUSE INGENIEURE
übernehmen montagarchitekten

Die KEMPEN KRAUSE INGENIEURE haben die montagarchitekten GmbH im Rahmen einer Unternehmensnachfolge erworben und im Januar 2024 in unseren Aachener Stammsitz eingegliedert.

Die ehemaligen montagarchitekten-Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind von der Aachener Kellershausstraße auf ihre neuen Arbeitsplätze in unserem Fachbereich Objektplanung in der Ritterstraße 12 in Aachen umgezogen, da der bisherige Standort Kellershausstraße aufgegeben wird.

KEMPEN KRAUSE in Aachen.

Die Wurzeln von KEMPEN KRAUSE in Aachen reichen bis ins Jahr 1909 zurück. Heute arbeiten hier 210 unserer deutschlandweit 340 Fachkräfte in 12 Fachbereichen, Fachgruppen und Kompetenzzentren. Aachen ist mehr als nur ein Standort – es ist der Ort, an dem Zukunft gestaltet wird. Neue Fachbereiche und Strategien, die hier entwickelt werden, finden ihren Weg in unsere gesamte Unternehmensgruppe.

Köln-Deutz,
Büro
ensemble
„Mattes &
Düxx“

In Deutz entstand  das Büroensemble „Mattes & Düxx“. Hierbei handelt es sich im ersten Gebäudekomplex um ein 16-geschossiges Gebäude, das in Teilen bis ins 6. OG und 4. OG abgetreppt ist. Der zweite Komplex besteht aus einem fünfeckigen Gebäudegrundriss mit Innenhof, der vom 6. OG bis ins 4.OG ebenfalls abgetreppt errichtet wird. Beide Gebäude stehen auf einem zweigeschossigen Untergeschoss.

Die Gebäudeaussteifung erfolgt über die vorhandenen Kernstrukturen (Treppenhaus-Aufzugskerne) der vertikalen Gebäudeerschließung sowie den Wandscheiben, jeweils in Verbindung mit den durchlaufenden Stahlbeton-Flachdecken. Nachhaltigkeit ist bei diesem Projekt gelebtes Prinzip: Beispiele hierfür sind die Geothermienutzung, CO₂-armer Beton oder die angestrebte DGNB-Zertifizierung in Gold. Auch an den Nutzer-Komfort ist gedacht: E-Ladeplätze, quartiers-belebende Nutzungen im Erdgeschoss, Dachterrassen und der begrünte Innenhof. Der Gebäudekomplex bietet außerdem 340 PKW-Stellplätze und 350 Fahrradstellplätze.

©Rendering HH Vision / Architekt GSA, Köln

BGF Mattes: 14.500 m² BGF Düxx: 16.300 m²

Erbrachte Leistungen:

Bautechnische Prüfung

Köln,
WDR2
Sanierung Filmhaus

Der WDR plante die Generalsanierung des so genannten „Filmhaus“ am Appellhofplatz 2 in Köln. Es handelte sich um einen 1974 errichteten, elfgeschossigen Büro- und Produktionskomplex mit einer BGF von ca. 25.600 qm. Das Gebäude gliedert sich in vier Untergeschosse, Erdgeschoss, Zwischengeschoss sowie neun Obergeschosse (insgesamt 15 Etagen).

Foto: Assmann Dortmund

Es sollte durch den umfassenden Umbau ein Gebäude entstehen, das in seiner Architektur und Infrastruktur den modernen Anforderungen einer crossmedialen, integrierten Redaktions- und Produktionsnutzung entspricht und auch zukünftigen Ansprüchen an eine sich dynamisch weiter wandelnde Medienproduktion genügt. Es sollte ein workfloworientiertes Funktionsgebäude für die Medienproduktion entstehen.

BGF: 25.581m²

Erbrachte Leistungen:

Bautechnische Prüfung

Mainz,
Sanierung Landtagsgebäude

Der rheinland-pfälzische Landtag befindet sich im historischen Deutschhaus in Mainz. Das barocke Palais mit den beiden vorgelagerten Kavaliersgebäuden wurde bei mehreren Bombenangriffen im zweiten Welt-krieg stark beschädigt und bis 1951 zur Nutzung als Landtagsgebäude wieder hergerichtet. In den vergangenen 60 Jahren wurden zwar immer wieder Teilbereiche des Gebäudes modernisiert, eine nachhaltige Sanierung zur Behebung grundlegender Mängel wurde bislang jedoch nicht durchgeführt. Neben ungenügendem Brandschutz und fehlender Barrierefreiheit waren es vor allem Raumnot, veraltete Technik und marode Installationen (noch aus den 50er Jahren), die eine Sanierung notwendig machten.

Optimierungsbedarf bestand im Bereich der Funktionszusammenhänge und des Raum-bestandes innerhalb des Landtagsgebäudes. Zusätzlich wurde das historische Landtagsgebäude um einen Anbau ergänzt, in dem ein Restaurant untergebracht ist.

Zunächst hat das Land Rheinland-Pfalz einen Architektenwettbewerb für eine umfassende Sanierung des Landtagsgebäudes und der Kavaliersgebäude ausgelobt und im Anschluss daran die Leistungen der Tragwerksplanung europaweit ausgeschrieben. Der Entwurf des Architekten sander.hofrichter sah die vollständige Entkernung unter Erhalt der denkmalgeschützten Barockfassade.

Ein wichtiger Teil der Aufgabenstellung bei der Sanierung des Landtages waren die anspruchsvollen Zielvorgaben zum energie-effizienten und nachhaltigen Bauen. Zusätzlich mussten die Belange des Denkmalschutzes bei der Neugestaltung des Gebäu-des berücksichtigt werden.

Das Projekt wurde nach den Richtlinien des nachhaltigen Bauens (BMVBS) sowie nach der Richtlinie zum energieeffizienten Bauen und Sanieren LBB eigener Gebäude (Landesbetriebs Liegenschafts- und Baubetreuung Rheinland-Pfalz) realisiert und nach dem Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen zertifiziert. (BNB-Zertifizierung). Die verwendeten Baustoffe wurden auf Nachhaltigkeit geprüft und der Bauteilkatalog auf Basis eines Konzeptes zur Optimierung der Umbaubarkeit, Rückbaufähigkeit und Recyclingfähigkeit erstellt. Das Restaurantgebäude ist im Passivhausstandard realisiert.

Tragwerksplanerische Merkmale:

Das Deutschhaus, in dem sich der Ratssaal mit 400 Plätzen befindet, wurde entkernt. Erhalten blieb die denkmalgeschützte Fassade, der Dachstuhl und Teile des 3. Obergeschosses, die über Stahlkonstruktionen ausgesteift und abgefangen wurden. Das Restaurantgebäude wurde bis auf eine denkmalgeschützte Wand zurück gebaut. Diese wurde in den Neubau des Restaurants integriert. Angebunden und unterfangen wurde der Neubau an eine bestehende Tiefgarage. Die Bodenplatte wurde erneuert und durch eine WU-Konstruktion ersetzt.

  • Weitere Merkmale
  • Gründung im Bereich des Restaurants mittels Bohrpfählen
  • nachträgliche Gründung im Bereich des Deutschhauses mit GEWI-Pfählen
  • im Bereich des Bestandes überschnittene Bohrpfahlwände mit Steckträgern, Ausführung als WU-Konstruktion
  • Verbau mit Vorböschung entlang der Straße (Trägerbohlverbau)
  • Verbau mit zweilagiger Rückverankerung im Bereich des Fettabscheiders und des Aufzuges
  • Decken: Unterzugssysteme mit integrierter TGA
  • auskragende Deckenbereiche als Emporen
  • Decken wurden FE bemessen
  • Stahldachfachwerke wurden verstärkt und ausgewechselt
  • Gewölbekeller blieb in großen Teilen erhalten, Gewölbe wurde durchörtert

Erbrachte Leistungen:

Tragwerksplanung

Mannheim, Glückstein-Quartier No.1 MK1 Lindenplatz

Das Glückstein-Quartier ist ein neues Stadtquartier südlich des Mannheimer Hauptbahnhofes im Stadtteil Lindenhof zwischen Victoria-Turm und Neckarauer Übergang. Es handelt sich um ein ca. 33 ha großes Areal aus Brachflächen der Deutschen Bahn AG, Flächen der ehemaligen Gießerei der John-Deere-Werke sowie städtischen Flächen. Das neue Stadtquartier mit Bürogebäuden, Wissenschaftseinrichtungen, hochwertigen Wohnungen, einem Hotel und einem öffentlichen Park soll im Endausbau Raum für rund 4.600 Arbeitsplätze und 1.500 Einwohner bieten. Insgesamt sollen in dem neuen Bebauungsgebiet, das bis 2011 unter dem Arbeitstitel „Mannheim 21“ lief, rund 169.000 m² Büro- und Verwaltungsflächen (BGF), 14.000 m² Dienstleistungsfläche, 91.000 m² Wohnfläche entstehen.

Am Lindenplatz, direkt neben dem bereits 2001 fertiggestellten 97 m hohen Victoria-Turm der ERGO-Versicherungsgesellschaft am Eingang des Areals wird nun die Gerch-Group/Düsseldorf einen Gebäudekomplex inklusive eines 13-geschossigen Hochhauses mit einem 120-Betten Hotel, Büroflächen, Gastronomie und Tiefgarage errichten. Das Gebäude wird eine Bruttogeschossfläche von 26.750 m² erhalten und damit deutlich größer sein, als unser vergleichbares Projekt am Lutherplatz in Kassel. Die KEMPEN KRAUSE INGENIEURE sind vorerst bis Leistungsphase 4 mit der Tragwerksplanung, dem Brandschutz und der Bauphysik beauftragt. Das Projekt wird federführend von Köln aus betreut.

Bonn,
Neuer
Kanzlerplatz

Neubau eines Ensembles von drei Häusern, die z.T. auf Bohrpfählen gegründet sind. Haus 2 und Haus 3 werden von den Kempen Krause Ingenieuren in der Tragwerksplanung und Fassadenplanung bearbeitet.

Merkmale:

  • Tragende Fassadenstützen, thermisch getrennt
  • Konstruktion aus einzelnen Stützen und Riegeln, sowie aus zugefasster Rahmenkonstruktionen (Fassade enthält ca. 1.076 tragende, gestalterische Elemente aus eingefärbten Architekturbeton (weiß)
  • Veredelung der Sichtflächen durch mehrfaches absäuern)
  • Auskragung von 8m von 5 Geschossen
  • Abfangung auf gemeinsamer Tiefgarage
  • Erdbensicherung
  • 3-dimensionale Heißbemessung
  • Verbundbau /Verbundbauteile   Betonkernaktivierung
  • Büronutzung flexibel
  • WU-Konstruktion
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BGF: 43.350 m²

Erbrachte Leistungen

Tragwerksplanung, Brandschutz

Berlin,
Bestandsrevitalisierung

Planungsaufgaben u.a.:

  • Aufstockung
  • Weitreichende Umnutzung der Flächen
  • Vollständige Modernisierung der technischen Gebäudeausstattung
  • Rückbau- und Abstützungskonzepte für alle Maßnahmen
  • Vielzahl von neuen Tür- und Fensteröffnungen / Wanddurchbrüchen
  • Betoninstandsetzung der Kellerdecken

BIM-Eckpunkte

  • Bestandsmodell auf Basis von Laserscans
  • Open-BIM-Projekt
  • Projektbeteiligte: ARC, TWP, HKLS, ELT und Freianlagen
  • Modellbasierte Kommunikation
  • Modellbasierte Mengenermittlung
  • Kollisions- und Koordinationsprüfungen
  • 3D-Prüfprozess für Schlitz- und Durchbruchsplanung
Fotoaufnahme
Punktwolke
BIM-Modell / ©bgis Kreative Ingenieure GmbH.

Erbrachte Leistungen:

Tragwerksplanung, BIM, Betoninstandsetzung – Bauwerksdiagnostik

Sachsenheim,
Porsche
Neubau
Hochregallager

Bau 50

Der Neubau Bau 50 erfolgt in Betonfertigteilbauweise. Die Dachkonstruktion besteht aus einer Trapezblecheindeckung sowie 30 m spannenden Spannbetonnebenbindern im Abstand von 7,50m. Diese lagern auf Spannbetonabfangträgern mit einer Spannweite von ebenfalls 30 m. Die Hauptstützen stehen im Abstand von 30m. Im Fassadenbereich sind die Stützen im Regelfall alle 7,50m, im Bereich der Überladebrücken alle 5,0m angeordnet.

Zur Verbindung mit dem noch zu realisierenden Bau 60 sowie dem Neubau Bau 31 werden auf der Nord- und Westseite der Halle Verbindungsbauwerke in Stahlbetonbauweise errichtet.

Im Bereich der Achsen B-C / 15.3-19 ist der Halle ein zweigeschossiges Infrastrukturgebäude vorgelagert. Das Haupttreppenhaus wird in Ortbetonbauweise errichtet, das Nebentreppenhaus mittels Fertigteilen. Eine Spannweite der Decke über dem EG im Hallenbereich (Achsen B50-C50 / 17-19) wird mit Hilfe einer Pi-Decke realisiert. 

Die Aussteifung des Gebäudes wird durch eingespannte Stützen realisiert. Dazu erfolgt ein biegesteifer Anschluss der Fertigteilstützen an die Köcherfundamente.

Bau 70

Der Neubau des Automatischen Kleinteilelagers Bau 70 erfolgt in Betonfertigteilbauweise. Die Dachkonstruktion besteht aus einer Trapezblecheindeckung sowie 30 m spannenden Spannbetonnebenbindern im Abstand von 7,50m. Diese lagern auf Spannbetonabfangträgern mit einer Spannweite von ebenfalls 30 m. An der Ostfassade sind Stützen alle 7,50m angeordnet. An der Westseite sowie der Süd- und Nordseite soll das Gebäude später im Raster von 30x30m erweitert werden. Die Hauptstützen stehen im Abstand von 30m.

Die Aussteifung des Gebäudes wird durch eingespannte Stützen realisiert. Die Fertigteilstützen werden dazu mit den Köcherfundamenten biegesteif verbunden. Zur Verbindung mit den bestehenden Gebäuden wird auf der Nordseite ein Verbindungsbauwerk in Stahlbetonbauweise und auf der Südseite eine Brückenkonstruktion in Stahlbauweise errichtet.

Bau 31

Der Neubau Bau 31 erfolgt in Betonfertigteilbauweise. Die Dachkonstruktion besteht aus einer Trapezblecheindeckung sowie 30 m spannenden Spannbetonnebenbindern im Abstand von 7,50m. Diese lagern auf Spannbetonabfangträgern mit einer Spannweite von ebenfalls 30 m. Die Hauptstützen stehen im Abstand von 30m. Im Fassadenbereich (Achsen 10, 17, D, K) sind die Stützen alle 7,50m angeordnet.

Die Aussteifung des Gebäudes wird durch eingespannte Stützen realisiert. Dazu erfolgt ein biegesteifer Anschluss der Fertigteilstützen an die Köcherfundamente. Zur Verbindung mit dem bestehenden Bau 30 sowie dem Neubau Bau 50 werden auf der Ost- und Westseite Verbindungsbauwerke in Stahlbetonbauweise errichtet.

Gießen,
Labor- und
Technologiezentrum,
Technische
Hochschule Mittelhessen

Im Zuge der Neustrukturierung des gesamten Hochschulstandorts hat die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) im Rahmen des Hochschulbauinvestitionsprogramms HEUREKA ein Labor- und Technologie-zentrum (LTZ) in Gießen realisiert. Ziel war es, den Fachbereich KMUB (Krankenhaus- und Medizintechnik, Umwelt und Biotechno-logie) an einem Standort zu bündeln und den naturwissenschaftlichen Bereich (Chemie und Physik) der Fachbereiches MNI (Mathe-matik, Naturwissenschaften und Informatik) ebenfalls am Campusbereich anzusiedeln.

Das Raum- und Funktionsprogramm verteilt sich über drei Gebäude (D13, 14, 15) mit hohem Technikanteil, da Labore u.a. aus den Bereichen Umwelt-, Sicherheits- und Hygieneingenieurwesen, Biomedizinische Technik, Biopharmazeutische Technologie und Krankenhaushygiene (S2-Labore) sowie Labore der Chemie und Physik einen wesent-lichen Bestandteil des Raumprogramms ausmachen. Miteinander verbunden sind die Gebäude durch Kellerräume und eine Tiefgarage.

Insgesamt umfassen die Gebäude ca. 4.200 m² Nutzfläche NF 1-6 (davon ca. 2.600 m² Labore), eine Tiefgarage mit ca. 100 Pkw-Stellplätzen und die Außenanlagen. Der mittlere Grundwasserspiegel liegt ca. 2,0 bis 2,5 m über der anzunehmenden Baugruben-sohle. Es wurden daher Maßnahmen zur Wasserhaltung während der Bauzeit und zur Ausbildung des Baukörpers gegen drückendes und nicht drückendes Wasser erforderlich (Trogbaugrube). Ein Teil der Labore wurde in erschütterungs- und schwingungsfreier Ausführung erstellt.

Bei allen Gebäuden befinden sich umlaufend um die Geschossdecken Wartungsgänge als auskragende Stahlkonstruktion. Die Träger für die Stahlkonstruktion werden mit Hilfe von Einbau-teilen an die Decken angeschlossen.

Im Gebäude D15 befinden sich Hörsäle, die stüzenfrei ausgeführt wurden. Die Stützen der aufgehenden Geschosse werden über eine 65 cm dicke Betonplatte abgefangen. Die Decken der Gebäude wurden aus Ortbeton gefertigt. Bei den Wänden handelt es sich um Fertigteile. Im Erdgeschoss wurden Betonfertigteile als Vorhangelemente ausgeführt, die als eigene Schale vor die Ortbetonwände vorgehängt sind. Im Sinne der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Hessen und den Anforderungen an den staatlichen Hochbau zur CO2-neutralen Landesverwaltung waren unsere Erfahrungen im energieeffizienten Bauen von Vorteil.

Merkmale Tragwerksplanung:

  • Trogbaugrube
  • Baugrubenumschließung rückverankerte Spundwand
  • Stahlbeton /Halbfertigteile und Ortbeton
  • Weiße Wanne
  • Nutzlasten von 5 kN/m²; im Bereich der Technikzentrale 10 kN/m ²

BGF: 12.523 m²

Erbrachte Leistungen

Tragwerksplanung, Brandschutz