Kempen Krause Wort-Bild-Marke
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Auftakt-Workshop für den Neubau der LVR-Frida-Kahlo-Schule in Sankt Augustin

Für den Neubau der LVR-Frida-Kahlo-Schule in Sankt Augustin haben wir einen C2C-Auftakt-Workshop mit allen Projektbeteiligten durchgeführt. Dieser ist der erste Baustein auf dem Weg zu einer Planung nach dem Cradle-to-Cradle (C2C) Designprinzip.

Ziel des Workshops war es, alle am Projekt beteiligten Fachplanungen für die Themen Nachhaltiges Bauen und C2C zu sensibilisieren und ein gemeinsames Verständnis zu schaffen. Denn eine nachhaltige Planung ist nur erfolgreich, wenn die Planungsbeteiligten über die Grenzen ihrer jeweiligen Fachdisziplin hinaus zusammenarbeiten, statt isoliert im eigenen Silo zu planen.

In Zusammenarbeit mit den Workshop-Teilnehmenden wurden erste Projektziele für eine nachhaltige Planungskonzeption erarbeitet. Im Fokus stehen dabei unter anderem der Einsatz gesunder Materialien und die Schließung von Materialkreisläufen durch Wiederverwendung mit Hilfe eines zirkulären Planungsansatzes. Ergänzend dazu spielen die Nutzung erneuerbarer Energien, eine hohe Energieeffizienz und ein verantwortungsvoller Umgang mit Wasser eine zentrale Rolle. Darüber hinaus wird die Umsetzung des Low-Tech-Prinzips alternativ untersucht. Ebenso wurden die Förderung von Diversität und die Verankerung von Nachhaltigkeitskriterien im gesamten Planungsprozess als wesentliche Ziele definiert.

Dies ist ein wichtiger erster Schritt für ein Bauprojekt, das Nachhaltigkeit von Beginn an mitdenkt und alle Fachplanungen zur gemeinsamen Lösungsfindung mit einbindet.

Bild: h4a Architekten


Ein Leuchtturmprojekt für nachhaltiges Bauen ist eröffnet.

Nach vier Jahren Bauzeit wurde das neue LWL-Museum Hellerlecht in Detmold feierlich eingeweiht, ein Gebäude, das eindrucksvoll zeigt, wie nachhaltiges Bauen heute gedacht wird.

Holz, Lehm und Glas treffen auf innovative Ingenieurlösungen. Regionale Materialien, Rückbaubarkeit und ein durchdachtes Materialkonzept machen das Museum selbst zum Lernort für die Zukunft des Bauens.

Kempen Krause Ingenieure war in den Bereichen Tragswerksplanung, Bauphysik und Barrierefreiheit maßgeblich beteiligt. Drei Fachbereiche mit einem gemeinsamen Ziel: nachhaltige Qualität, die bleibt.

Besonders prägend: tragende Stampflehmwände in einzigartiger Dimension, möglichst leimfreie Holzkonstruktionen und CO₂-reduzierter Beton. Ergänzt durch ein durchgängiges Konzept für Komfort, Energieeffizienz und Zugänglichkeit.

Unser Dank gilt allen Projektpartnern, insbesondere Lüchinger Meyer Partner AG, für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Wir freuen uns, Teil dieses Projekts zu sein und laden dazu ein, nachhaltiges Bauen weiterzudenken.

Ein starkes Signal für nachhaltige Stadtentwicklung: Das Bauprojekt Twins in the Park in Düsseldorf wurde mit dem AR Future Projects Award 2026 in der Kategorie „Housing“ ausgezeichnet. Verliehen wird dieser renommierte Preis von The Architectural Review.

Ausgezeichnet werden visionäre Projekte, die sich noch in der Planung oder im Bau befinden und das Potenzial haben, einen positiven Beitrag für Städte, Quartiere und Landschaften zu leisten.

Twins in the Park steht exemplarisch für genau diesen Anspruch: Bestehende Strukturen werden nicht ersetzt, sondern intelligent weitergedacht. Tragwerk, Decken und Kernstrukturen bleiben weitgehend erhalten, ein bewusster Schritt, um Material, Energie und Raumressourcen zu schonen. Ergänzt wird das Konzept durch Lösungen wie Photovoltaik, Regenwassernutzung und energieeffiziente Gebäudetechnik. So entsteht ein ganzheitlicher Ansatz, der Nachhaltigkeit nicht nur mitdenkt, sondern konsequent umsetzt.

Wir von KEMPEN KRAUSE INGENIEURE durften die Tragwerksplanung für dieses zukunftsweisende Projekt verantworten. Ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie aus Bestand etwas völlig Neues entstehen kann. Ressourcenschonend, innovativ und zukunftsorientiert.

Herzlichen Glückwunsch Caspar, Winter Ingenieure, Peutz Consult, Corall Ingenieure und studio grüngrau zu dieser großartigen Auszeichnung!

Bauherr: QiDUS S.a.r.l. vertreten durch Epicore Investment Management GmbH

Visualisierungen: © moka-studio


Wir freuen uns, Netzwerkmitglied der Exzellenzregion Nachhaltiges Bauen zu sein.

Die Exzellenzregion Nachhaltiges Bauen ist ein Gemeinschaftsprojekt im Rahmen des Strukturwandels im Rheinischen Revier und wird federführend vom Zweckverband LANDFOLGE Garzweiler gemeinsam mit der Stadt Mönchengladbach und der FH Aachen durchgeführt. Das Netzwerk der Exzellenzregion Nachhaltiges Bauen versteht sich als offene, interdisziplinäre Plattform für den Austausch zum Nachhaltigen Bauen. Es bringt unterschiedliche Akteur*innen zusammen, um Wissen zu bündeln und nachhaltige, innovative Lösungen zu fördern.

Die Transformation des Planens und Bauens ist eine gemeinschaftliche Aufgabe entlang der gesamten Wertschöpfungskette Bau. Um nachhaltige und ressourcenschonende Gebäude und Infrastrukturprojekte umzusetzen, bedarf es eines gemeinsamen Grundgedankens und Willens des gesamten Planungsteams, diese Aufgaben anzugehen und umzusetzen.  Wir unterstützen das Netzwerk und freuen uns auf die Zusammenarbeit, um gemeinsam nachhaltige Planungsansätze und auch damit verbundene Hürden aufzuzeigen, daran zu arbeiten und umsetzbare Lösungen zu schaffen, die weitergedacht und verwendet werden können.

KEMPEN KRAUSE INGENIEURE ist ein interdisziplinär arbeitendes Planungsbüro mit 12 Fachbereichen und zwei Kompetenzzentren – BIM und Nachhaltig Bauen – mit über 340 Mitarbeitenden an sieben Standorten in Deutschland. Aktuelle Klimaschutzziele und die notwendige Ressourcenschonung sind ohne umfangreiche Anpassung der Planungsvoraussetzungen in der Baubranche nicht zu erreichen. Bei KEMPEN KRAUSE INGENIEURE sind wir fest entschlossen, die Art und Weise, wie wir planen und bauen, grundlegend zu verändern. Unser Leitgedanke ist es, Nachhaltigkeit nicht nur als eine Option, sondern als einen integralen Bestandteil jedes Planungs- und Bauprojekts zu etablieren. Dabei setzen wir einen nachhaltigen Planungsansatz in Verbindung mit den Planungsanforderungen für das Gebäude- oder Infrastrukturprojekt zielgenau hinsichtlich Kosten, Terminen, Qualität und Nachhaltigkeit im Planungsteam mit den Bauherren um.

Bildquelle: Entwurf Ansicht Turm Titz-Jackerath LANDBlick – Illustration ZHAC


Ein bedeutender Meilenstein ist geschafft! Goldschmied Carré am Kölner Dom feiert Richtfest

Das Goldschmied Carré ist ein wichtiges Bauvorhaben für die Kölner Innenstadt. In prominenter Lage in unmittelbarer Nähe zum Dom entstehen vier Gebäudekomplexe. Mit rund 3.200 m² soll 2027 der erste Komplex mit Büroflächen, Einzelhandel, Gastronomie sowie Platz für ein Hotel mit 90 Zimmern fertiggestellt werden.

Im Rahmen des Projekts übernimmt KEMPEN KRAUSE INGENIEURE zentrale Fachplanungsleistungen und trägt damit maßgeblich zum Projekterfolg bei. Unser Leistungsspektrum umfasst den Brandschutz, die Barrierefreiheit sowie die Arbeitssicherheit. In enger Abstimmung mit allen Projektbeteiligten entwickeln wir integrale Lösungen, die sowohl den gestalterischen als auch den funktionalen und nachhaltigen Anforderungen des Projekts gerecht werden.

Das Richtfest markiert dabei einen wichtigen Meilenstein und unterstreicht den erfolgreichen Fortschritt dieses anspruchsvollen Bauvorhabens.


Raum für Bildung, Wachstum und Gemeinschaft. Neubau der Kindertagesstätte in Bergheim-Ahe abgeschlossen

Entstanden ist eine 6-gruppige, barrierefreie Kindertagesstätte für 120 Kinder mit Familienzentrum. Der kompakte, zweigeschossige Neubau überzeugt durch eine klare Struktur und ein starkes pädagogisches Raumkonzept.

Im Zentrum steht ein großzügiges, geschossübergreifendes Foyer als kommunikativer Mittelpunkt. Das geschossübergreifende Foyer umfasst alle gruppenübergreifenden Bereiche. Von hier aus erschließen sich die Gruppen- und Nebenräumen mit eigenem Sanitärbereich. Die umlaufenden Balkone gewährleisten einen weiteren Rettungsweg und dienen als konstruktiver Sonnenschutz. Die Oberlichter und Dachverglasungen bringen Tageslicht ins Gebäude, extensive Dachbegrünungen runden das nachhaltige Konzept ab.

Der Bau entstand in Massivbauweise mit Stahlbetondecken sowie lastabtragenden Elementen aus Stahlbeton und Mauerwerk. Aufgrund der geringen Tragfähigkeit des Baugrunds erfolgte die Gründung auf einer elastisch gebetteten Bodenplatte.

KEMPEN KRAUSE Ingenieure verantwortete die Tragwerksplanung, den Brandschutz sowie die Bauphysik mit den Schwerpunkten Wärmeschutz und Bau- und Raumakustik.


Klimaneutrales Aachen 2030 – wir bringen uns ein

Der Weg zur Klimaneutralität gelingt nur gemeinsam. Mit dem Klimastadtvertrag bündelt die Stadt Aachen das Engagement von Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft für eine nachhaltige Zukunft.

Als Premium-Partner von „Klimaneutrales Aachen 2030“ leistet KEMPEN KRAUSE Ingenieure einen aktiven Beitrag und bringt die eigenen Maßnahmen für mehr Klimaschutz systematisch ein. Unser Klimaschutzkonzept zeigt, wie wir Nachhaltigkeit im Unternehmen und in unseren Planungsleistungen weiter voranbringen und Verantwortung übernehmen.

Die Umsetzung der Maßnahmen wird transparent begleitet und kontinuierlich weiterentwickelt. So verstehen wir Nachhaltigkeit nicht als Ziel, sondern als gemeinsamen Prozess.


New 7 in Mannheim – ein starkes Zeichen für nachhaltiges Bauen im urbanen Bestand

Mit dem Projekt New 7 entsteht in Mannheim ein Beispiel dafür, wie Innenstadtimmobilien verantwortungsvoll und zukunftsorientiert weiterentwickelt werden können. Anstelle eines vollständigen Rückbaus bleibt ein großer Teil des Bestands erhalten und konstruktiv ertüchtigt – ein wichtiger Beitrag zur Ressourcenschonung.

Ab der Decke über dem 1. Obergeschoss wächst das Gebäude in Holz Hybrid Bauweise um fünf zusätzliche Geschosse. Viel sichtbares Holz, begrünte Innenhöfe, bepflanzte Fassaden und großzügige Lichthöfe prägen das neue architektonische Bild und schaffen Raum für Handel, Büros, Wohnen und Boardinghouse Nutzung. Nachhaltigkeit und städtische Qualität greifen dabei gezielt ineinander.

KEMPEN KRAUSE Ingenieure begleitet das Projekt in der Tragwerksplanung, im Brandschutz, der Bauphysik Gebäudezertifizierung sowie im BIM Management.


Nachhaltig Bauen 2025 – Austausch, Impulse, Perspektiven

Die diesjährige Tagung „Nachhaltig Bauen“ in Siegburg und online bot unter der fachlichen Leitung von Dr.-Ing. Hans-Jürgen Krause vielfältige Einblicke in zukunftsorientierte Strategien des nachhaltigen und zirkulären Bauens.

Von KEMPEN KRAUSE brachte Dipl.-Ing. Ines Naumann mit ihrem Beitrag zum Thema „Zirkulärer Rückbau – Stoffströme im Kreislauf halten“ wichtige Impulse zur effizienten Nutzung von Ressourcen ein.

Die Tagung zeigte eindrucksvoll, wie entscheidend der interdisziplinäre Austausch für ein verantwortungsvolles und zukunftsfähiges Bauwesen ist.

Vielen Dank an alle Teilnehmenden sowie an die Ingenieurakademie West für die Organisation und Zusammenarbeit.

Ein neuer Termin steht noch nicht fest. Bitte werfen Sie ab 2026 einen Blick auf die Veranstaltungsseite der Ingenieurakademie West.


Ville Campus Erftstadt – der Holzbau nimmt Fahrt auf

Auf der Baustelle des Ville Campus in Erftstadt geht es sichtbar voran. Beim zukünftigen Hochschulgebäude hat die Montage der Holzkonstruktion begonnen. Die aussteifenden Stahlbetonkerne sowie das Untergeschoss aus Stahlbeton sind bereits fertiggestellt.

Auch an den beiden Wohnheimgebäuden zeigt sich der effiziente Bauablauf: Durch den Einsatz vorgefertigter Halbfertigteile im Untergeschoss konnten Montageabstützungen und Schalungen weitestgehend entfallen. Das sorgt für einen zügigen Fortschritt. Als nächstes folgt die Montage der Holzmodule von Kaufmann Bausysteme.

KEMPEN KRAUSE Ingenieure übernimmt in diesem Projekt die Tragwerksplanung und den Brandschutz. Der Campus zeigt schon heute eindrucksvoll, welches Potenzial im Zusammenspiel von Holzbau, präziser Vorfertigung und interdisziplinärer Planung liegt.

Wir freuen uns auf die nächsten Schritte und darauf, gemeinsam einen innovativen und nachhaltigen Bildungsstandort für Erftstadt zu realisieren.

Der Neubau erfüllt hohe Nachhaltigkeitsstandards und strebt die DGNB-Gold-Zertifizierung an. Damit steht er nicht nur für zukunftsorientierte Forschung, sondern auch für verantwortungsbewusstes Bauen.

Ein Projekt, das zeigt, wie Ingenieurarbeit Wissen bewahrt, Forschung stärkt und Zukunft gestaltet.