
Bau eines Multifunktionsturms in Titz. Ein Schritt hin zu echter Kreislaufwirtschaft im Bauwesen
Ein spannendes Projekt für nachhaltiges Bauen in unserer Region: Der Multifunktionsturm in Titz entsteht als erstes Impulsgebäude im Rahmen des Projekts Exzellenzregion Nachhaltiges Bauen des Zweckverbands Landfolge Garzweiler. In der vergangenen Woche hatten Theresa Rüdiger und Ines Naumann von KEMPEN KRAUSE Ingenieure das Kick-Off- Meeting mit den anderen Partnern.
Der Turm steht beispielhaft für eine neue Baukultur mit klarem Fokus auf Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung. Herzstück des Konzepts ist die Wiederverwendung von Stahlbauteilen: Eine bestehende Stahlkonstruktion aus dem ehemaligen RWE-Braunkohlekraftwerk Frimmersdorf wird rückgebaut und für den Neubau eingesetzt. So werden wertvolle Materialien im Kreislauf gehalten, Transportwege reduziert und CO₂-Emissionen deutlich verringert.
Der Multifunktionsturm wird künftig einen Veranstaltungsraum mit Blick auf den neuen See, eine Aussichtsplattform sowie ein Gründach als Zwischengeschoss bieten. Gleichzeitig fungiert er als Materiallager und Impulsprojekt, um wiederverwendbare Baustoffe regional kurzfristig verfügbar zu machen. Als erstes von insgesamt vier geplanten Impulsbauten rund um den neuen See bei Jackerath wird der Turm ein wichtiger Baustein für die Entwicklung der Region. Alle Gebäude sollen über ein Rad- und Fußwegenetz rund um den See miteinander verbunden werden.
Für uns als beteiligte Ingenieurgesellschaft ist dieses Projekt ein wichtiger Schritt in Richtung echter Kreislaufwirtschaft im Bauwesen und ein Beispiel dafür, wie innovative Planung und nachhaltige Materialstrategien zusammenwirken können. Wir freuen uns, Teil dieses zukunftsweisenden Vorhabens zu sein.
Bildquelle: Exzellenzregion Nachhaltiges Bauen mit Illustration von ZHAC zu Entwurf Ansicht Turm Titz-Jackerath LANDBlick








