Ein Lichtbetontresen im Eingangsbereich von KKI02. März 2021: ...präsentiert sich seit Anfang der Woche allen, die unser Hauptgebäude in der Ritterstraße 20 betreten. Neuer Star des Eingangsbereichs: Eine Tresenfront aus Lichtbeton.

Von unserem alten Holztresen ist nicht mehr viel zu sehen: Er wurde von der LUCEM GmbH mit Platten aus transluzentem Beton verkleidet, so dass er von innen heraus zu leuchten scheint. Und nicht nur das, mittels App können sogar Texte und ganze Grafiken eingespielt werden.

Dies alles basiert auf dem Zusammenwirken der drei Hauptkomponenten des lichtleitenden Betons:  Beton, Fasern und Licht. Dafür werden in einem manuellen Herstellungsverfahren spezielle Glasfasern in den Beton eingearbeitet. Fällt nun Licht auf diese Fasern wird es durch den Beton geleitet, wodurch er zu leuchten beginnt. Das geschieht in unserem Falle durch rückseitig angebrachte Lichtpaneele, die auf unserem ursprünglichen Tresen montiert wurden. Wir sind begeistert vom Ergebnis und finden, der Tresen kann sich sehen lassen!

Das empfinden auch andere so: Gestern war ein Filmteam vor Ort, das für die WDR Lokalzeit einen Beitrag über die Hersteller des Lichtbetons plant und dafür Aufnahmen von LUCEMs neuesten Vorzeigeprojekt in der Ritterstraße 20 gemacht hat. In diesem Rahmen wurde auch ein Interview mit unserem geschäftsführender Gesellschafter Dr.-Ing. Hans-Jürgen Krause aufgenommen.

Logo der Hochschule Wismar26. Februar 2021: Am Campus der Hochschule Wismar am Standort Warnemünde soll ein neues Laborgebäude für den Fachbereich Seefahrt errichtet werden. An diesem Projekt beteiligt sind auch unsere Hamburger Tragwerksplaner.

Die Hochschule Wismar ist eine staatliche Fachhochschule in der gleichnamigen Hansestadt in Mecklenburg-Vorpommern. Auf dem Campus in Warnemünde, rund 50 km nordöstlich von Wismar, soll ein neues Laborgebäude für die Schiffsbetriebstechnik errichtet werden, die derzeit im „Haus 5“ aus dem Jahr 1958 untergebracht ist. Diesem Gebäude wurde schon mehrfach ein sehr schlechter baulicher Zustand bescheinigt: Da eine Grundinstandsetzung jedoch als unwirtschaftlich eingeschätzt wurde, entschied man sich für einen Neubau.

Der als längliches Rechteck entwickelte Baukörper mit einer BGF von rund 3.200 m² wurde bei gestaffelten Höhen zweigeschossig ohne Unterkellerung entworfen. Realisiert wird er als Stützen-Riegel-System mit tragenden äußeren und inneren Längswänden und nichttragenden inneren Querwänden. Diese Planung ist darin begründet, dass die in den Laborräumen aufgestellte Schiffsbetriebstechnik hohe Schallemissionen verursacht; mit der gewählten Massivbauweise kann den Anforderungen an den Lärmschutz entsprochen werden.

Das Herz des Gebäudes bilden die Laborräume im Erdgeschoss, in denen Anlagen der Schiffsbetriebstechnik wie z. B. Motoren und Turbinen in Originalgröße quasi als Schiff an Land untergebracht werden sollen. Im Obergeschoss sind weitere Laborräume untergebracht, ein Seminarraum mit 24 Plätzen, ein Büroraum sowie Umkleide- und Sanitärräume für Personal und Studierende.

Unser geschäftsführender Gesellschafter Dr.-Ing. Hans-Jürgen Krause mit Sebastian Albert, Geschäftsführer der LiB 24. Februar 2021: Unsere Brandschützer in der Kackertstraße haben vor kurzem eine ungewöhnliche Wohn- oder besser Arbeitsgemeinschaft eröffnet.

KKI ist schon seit 2014 Business Partner der Aachener Volleyball-Bundesligamannschaft Ladies in Black und unterstützt das Team in vielfältiger Weise. Auch jetzt in Zeiten von Corona hat unser geschäftsführender Gesellschafter Dr.-Ing. Hans-Jürgen Krause eine Möglichkeit gefunden, den Sportlern unter die Arme zu greifen. So hat er den Ladies in Black angeboten, die Geschäftsräume der Spielbetriebs GmbH am Standort Laurensberg zu erweitern. Diese freuten sich sehr über das Angebot und nahmen es gerne an.

So kommen mehrere Mitarbeiter der LiB-Verwaltung, unter anderem der Geschäftsführer Sebastian Albert, seit letzter Woche vorübergehend in den Räumlichkeiten unserer Brandschützer unter; durch den pandemiebedingten permanenten Wechsel von Präsenzarbeit und Homeoffice unserer Brandschützer ist für diese Umnutzung der Räumlichkeiten ausreichend Platz vorhanden.

Wir freuen uns, dass sich die LiB bei uns wohlfühlen (den entsprechenden Post finden Sie auch auf LinkedIn) und sind sicher, dass es ein harmonisches Nebeneinander-Arbeiten wird.

Auf gute Nachbarschaft!

Screenshot der Wasserstraße 4 aus Google Maps23. Februar 2021: Mitten in Düsseldorf konnten sich die Aachener Teams der Tragwerksplanung und Bauphysik ein gemeinsames Projekt sichern: Dabei geht es um den Neubau eines Apartmenthauses am Wasser.

Bei dieser Lage wird nicht auf das Rheinufer angespielt, sondern auf die Wasserstraße, die an den innerstädtischen Seen Schwanenspiegel und Kaiserteich entlangführt. Hier, auf dem Grundstück der Wasserstraße 4 am Ufer des Schwanenspiegels, steht ein viergeschossiges Wohngebäude aus dem Jahr 1859, welches bis dato als Appartementhaus für parlamentarische Abgeordnete durch den Präsidenten des Landtags genutzt wurde. Es ist jedoch sowohl in technischer als auch baulicher Hinsicht veraltet: Zwar wurden eine Instandsetzung und Sanierung in Betracht gezogen, allerdings stellte sich ein Abriss und Neubau an gleicher Stelle als die wirtschaftlichere Lösung heraus.

Nach dem Abriss des Bestandsbaus soll ein Apartmenthaus realisiert werden, das später auch als Boardinghaus genutzt werden kann. Da die beiden benachbarten Gebäude unter Denkmalschutz stehen, fällt die Wasserstraße 4 unter den sogenannten Umgebungsschutz: Das bedeutet, dass alle äußeren sichtbaren baulichen Veränderungen genehmigungspflichtig sind, wodurch der Entwurf der Straßenansicht des Neubaus im Genehmigungsverfahren mit dem Institut für Denkmalpflege und Denkmalschutz abzustimmen ist.

Insgesamt werden für dieses Projekt rund 3 Mio. € veranschlagt, wobei die Kosten für Schadstoffsanierung und Abbruch noch nicht enthalten sind. Mit letzterem soll im Spätsommer dieses Jahrs begonnen werden, damit im Herbst der Baubeginn des Neubaus erfolgen kann. Die Fertigstellung ist für Juni 2023 geplant.

Unser Aachener Tragwerksplanungs-Team ist bei diesem Projekt sowohl für das Aufstellen der Abbruchstatik (inklusive statischem Rückbaukonzept) als auch für die Planungsleistungen im Rahmen des Neubaus zuständig, während unsere Bauphysiker beim Neubau mit Beratungsleistungen in den Bereichen Wärmeschutz und Bauakustik beauftragt sind.

Logo der Lokalzeit aus Köln22. Februar 2021: Die denkmalgeschützte Drehbrücke am Deutzer Hafen wird generalsaniert. Teil des zuständigen Teams ist auch unsere Aachener SiGeKo, die im vergangenen Oktober den Zuschlag für dieses Projekt erhalten hat.

Die asymmetrische Drehbrücke am Eingang zum Deutzer Hafen in Köln wurde im Jahr 1907 zeitgleich mit dem Bau des Deutzer Hafens errichtet. Im Ergebnis der letzten Bauwerksprüfung aus dem Jahr 2015 wurde festgestellt, dass sich für die Drehbrücke im Deutzer Hafen ein erheblicher Sanierungs- und Instandsetzungsbedarf ergibt: Aufgrund häufig fortgeschrittener Korrosion müssen tragende Stahlbauteile sowie der Korrosionsschutz der Brücke erneuert werden.

Unsere SiGeKo wird bei diesem spannenden Projekt bei den Planungstätigkeiten mitwirken und während der Bauphasen und beim Rückbau der Baustelle für ausreichend Sicherheit sorgen. Dabei berichten unsere Kollegen von einigen Besonderheiten: So soll beispielsweise der bestehende Korrosionsschutz des freigelegten, zurückgebauten Stahlbaufachwerks sowie des Maschinenhauses auf der Baustelle entfernt werden; dieser ist jedoch mit Bleimennige kontaminiert. Diese besonderen Anforderungen hinsichtlich des Arbeitsschutzes sind während der Korrosionsschutzarbeiten zu beachten, weshalb die gesamte Brücke mit einer Gerüstkonstruktion und Folie luftdicht eingehaust wird.

Das aufmerksamkeitsträchtige Projekt, das insgesamt rund 3,85 Mio. € kosten und rund 45 Wochen dauern wird, war auch Thema in der Kölner Lokalzeit (noch bis zum 25.02.21 verfügbar). Wie so ein Drehvorgang der Brücke von statten geht, können Sie hier auf Youtube sehen.

Die Geschäftsführer von KKH und die Jubilarin19. Februar 2021: Am Dienstag war es bei Kempen Krause Hartmann Zeit für einen großen Blumenstrauß: Frau Maria Biernat, Bauzeichnerin in der Düsseldorfer Tragwerksplanung, wurde für ihre 10-jährige Betriebszugehörigkeit geehrt.

Wie bei der letzten Jubiläumsfeier im vergangenen Dezember musste man pandemiebedingt auf ein etwas anderes „Jubiläumsfeier-Format“ ausweichen: So trafen sich die Laudatoren und die Jubilarin im Düsseldorfer Konferenzraum, während ihre Kollegen aus ihren Büros bzw. dem Home-Office via Teams zugeschaltet wurden. Mit von der Partie war auch Herr Dipl.-Ing. Holger Seitz von KKBI: Ursprünglich hatte Frau Biernat im Februar 2011 nämlich in Köln angefangen, ist dann aber im Dezember 2012 zu KKH gewechselt.

Bei diesem Event wurde jedoch nicht nur auf das 10-jährige Jubiläum von Frau Biernat angestoßen, es war gleichzeitig ihre Verabschiedung in den Ruhestand.

Wir gratulieren Frau Biernat herzlich zu ihrem Jubiläum und senden ihr gleichzeitig die besten Wünsche zum wohlverdienten Ruhestand.

Rendering des Neubaus17. Februar 2021: Unsere SiGeKo hat Anfang des Monats bereits Projekterfolg verzeichnen können – und das gleich zweifach: Dabei handelt es sich bei beiden Vertragsabschlüssen um Projekte aus dem Bildungssektor in NRW.

Das erste Projekt dreht sich um den Neubau eines Institutsgebäudes für das Fraunhofer Institutszentrum Schloss Birlinghoven (IZB) in Sankt Augustin bei Bonn, welches eines der großen Informatik-Forschungszentren in Deutschland darstellt. Etwa 600 Wissenschaftler erforschen und entwickeln an den drei hier angesiedelten Instituten anwendungsnahe Lösungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Das neue Institutsgebäude wird auf einer HNF von ca. 5.800 m² hauptsächlich Büroräume enthalten, jedoch auch mit einem Hörsaal und Rechenzentrum ausgestattet werden.

Unser SiGeKo-Team übernimmt hier die Koordinationsleistungen für die Baumaßnahme während der Planung der Ausführung sowie während der Ausführung; darüber hinaus sind im Vertragsumfang Leistungen für die Beratung bei der Planung bleibender sicherheitstechnischer Einrichtungen für mögliche spätere Arbeiten enthalten.Wie das neue Institutsgebäude aussehen wird, können Sie sich auf Youtube in Augmented Reality anschauen.

Das zweite Projekt liegt rund 50 Autominuten weiter nördlich in der Nähe von Erkrath: Hier ist unser Team beim Neubau des Bildungscampus Sandheide beteiligt: Neben der Grundschule Sandheide soll auf dem rund 1,8 Hektar großen Gelände zukünftig auch das Förderzentrum des Kreises Mettmann angesiedelt werden und zusammen den Bildungsstandort „Campus Sandheide“ bilden. Mit diesem Campus soll ein zeitgemäßer inklusiver Bildungsstandort geschaffen werden, der nicht nur den beiden Schulen als gemeinsamer Standort dient, sondern wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des Quartiers Sandheide setzt: So soll es beispielsweise ein Gemeinschaftshaus geben, das neben der Funktion als Mensa für beide Schulen auch für außerschulische Nutzergruppen zur Verfügung stehen soll.

Auch hier ist unser Team mit den SiGeKo-Leistungen für die Planung der Ausführungsphase sowie für die Ausführungsphase an sich beauftragt.

Logo des K.K. Oecher Storm 188111. Februar 2021: Am heutigen (Fett-)Donnerstag würde traditionell in Aachen unsere große Kempen Krause Karnevalsparty steigen. Diese muss leider pandemiebedingt ausfallen. Was allerdings nicht ausfällt, ist unser gesellschaftliches Engagement:

Mit unserem Selbstverständnis unterstützen wir sehr gerne und regelmäßig seit vielen Jahren eine Vielzahl von Projekten gemeinnütziger und öffentlicher Einrichtungen aus den verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen wie Kultur, Bildung, Soziales, Brauchtum und Sport mit namhaften Geld- und Sachspenden. Insbesondere in der jetzigen Pandemie benötigen diese Einrichtungen unsere uneingeschränkte Solidarität, da ihnen entschädigungslos fast sämtliche Einnahmemöglichkeiten genommen wurden.

Daher unterstützen wir natürlich auch in dieser ausgefallenen Session unsere Freunde vom K.K. Oecher Storm 1881 mit einer Spende für ihre außergewöhnliche Jugendarbeit.

Wir hoffen, den K.K. Oecher Storm inklusive der Kinder- und Jugendgarde im nächsten Jahr wieder begrüßen und eine ausgelassene Fettdonnerstagsparty feiern zu können.

Sonja Theresia Tewes und Dipl.-Ing. Holger Seitz auf dem "Meet & Greet" 2020 09. Februar 2021: Jedes Jahr im Januar vergibt die Universität zu Köln die Deutschlandstipendien: Auch KKBI ist in der aktuellen Förderperiode zum dritten Mal wieder dabei.

Zum Wintersemester 20/21 werden an der TH Köln 324 Jahresstipendium im Rahmen des Deutschlandstipendiums verliehen, die zur Hälfte aus öffentlichen Mitteln, zur Hälfte von privaten Geldgebern finanziert werden: Letztere kommen dieses Jahr auf über 100 Stück an der Zahl, darunter Privatleute, Stiftungen, Vereine und Unternehmen.

Normalerweise treffen sich Stipendiengeber und Stipendiaten beim alljährlichen „Meet & Greet“ auf dem Campus Deutz, um sich kennenzulernen, ihre Urkunden entgegenzunehmen und gemeinsam auf die neue Förderperiode anzustoßen. Doch dieses Jahr ist alles anders: So fand das „Get Together“ Mitte Januar pandemiebedingt erstmals virtuell via Zoom statt.

Das ist natürlich schade, doch nicht „ganz so schlimm“: Schließlich kennen unsere Kölner ihre Stipendiatin schon in live. Dabei handelt es sich zum dritten Mal in Folge um Sonja Theresia Tewes, die an der TH Köln den Bachelorstudiengang Bauingenieurwesen absolviert und seit 2018 als Studentin im Kölner Fachbereich Prüfstatik arbeitet.

Wir wünschen ihr weiterhin viel Erfolg bei ihrem Studium und hoffen, dass das Stipendium einen kleinen Beitrag dazu leisten kann.

Rendering von saniertem Kloster und Neubau28. Januar 2021: Ganz um die Ecke unseres Aachener Haupthauses waren unsere Fachbereiche Brandschutz und Baudynamik bis vor kurzem an einem traditionsreichen Bauprojekt beteiligt.

Das denkmalgeschützte Kloster „Guter Hirte“ war ursprünglich Teil einer größeren Anlage aus mehreren um eine Kirche gruppierten Gebäudeteilen, die Ende des 18. Jahrhunderts errichtet wurden. Da das Gebäudeensemble seit Ende der 1970er Jahre nicht mehr als Kloster genutzt wurde und die Stadt keine Verwendung für die gesamte Anlage fand, wurden Anfang der 80er Jahre die meisten Häuser abgerissen – bis auf das Klostergebäude, das Waschhaus und das Kesselhaus.

Aufgrund der attraktiven Lage der Anlage zwischen dem Campus West der RWTH und dem Campus Melaten soll das denkmalgeschützte Bauwerk nun einen neuen Zweck bekommen: Um dem permanenten Wohnraummangel in Aachen und gleichzeitig ständig wachsenden Studentenzahlen Rechnung zu tragen, sollen hier Wohneinheiten für student living entstehen. Dabei werden auf 4.300 m² BGF im Bestand sowie in einem angrenzenden Neubau mit rund 12.300 m² BGF knapp 284 Wohneinheiten untergebracht werden.

Das Denkmal aus dem Jahre 1886 wird dazu vollständig und in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege der Stadt Aachen grundsaniert, um nach der Fertigstellung auf 3.000 m² NGF 66 Wohneinheiten zwischen 25 m² und 100 m² aufzuweisen. Direkt neben dem Kloster entsteht der zu errichtende Neubau, der auf fünf Ebenen 219 möblierte Mikro-Apartments mit durchschnittlich 21 m² Wohnfläche beinhalten wird. Darüber hinaus wird im Untergeschoss eine Tiergarage Platz für rund 140 Stellplätze bieten. Das Raumprogramm wird ergänzt durch vielfältig nutzbare Allgemeinbereiche, unter anderem ein Fitnessraum, großzügige Lobbybereiche, Learning Lounges, Washing Lounges und ein Partyraum.

Unsere Brandschützer waren bei diesem Projekt mit der brandschutztechnischen Beratung der LPH 1-8, dem Brandschutzkonzept und der Fachbauleitung Brandschutz beauftragt. Unsere Baudynamik war mit Schwingungsmessungen beteiligt.

Logo des Gymnasiums am Neandertal27. Januar 2021: Mitte Januar konnten sich unsere Düsseldorfer mit gleich drei beteiligten Fachbereichen ein XXL-Schulbauprojekt sichern.

Das Gymnasium am Neandertal in Alt-Erkrath ist in die Jahre gekommen: Nicht nur überschreiten die aktuellen Schülerzahlen die vorgesehene Belegung, es besteht zudem ein hoher Modernisierungs- und Sanierungsbedarf. Aus diesen Gründen plant die Stadt den Neubau eines 4-zügigen Gymnasiums für 900 Schüler, welches mit einer Dreifeldsporthalle sowie den entsprechenden Freisportflächen und Freianlagen vervollständigt werden soll.

Als Baugrund wurde das nordöstlich liegende Nachbargrundstück mit einer Größe von rund 14.000 m² ausgewählt, welches ausreichend Platz bietet, um zu einem späteren Zeitpunkt die Möglichkeit einer Erweiterung auf fünf Züge zu erwägen: rund 13.000 m² BGF soll der Neubau aufweisen. Die Dreifeldsporthalle, die mit rund 2.500 m² BGF veranschlagt wird, soll aus Platzgründen auf dem Bestandsgrundstück errichtet werden, wozu die bestehende Einfeldsporthalle abzureißen ist.

Aktuell werden die zuständigen Fachplaner-Teams zusammengestellt. Dabei stehen unter den Projektbeteiligten jetzt schon drei Fachbereiche von KKH fest: So wird die Tragwerksplanung, der Brandschutz sowie die Bauphysik zu diesem Großprojekt beitragen.

Während die Vorplanung bis nächsten Juni 2021 soll, ist die Bauausführung für Juni 2023 vorgesehen.  Dabei ist unumgänglich, dass die Baumaßnahme im Juni 2026 abgeschlossen werden muss, da zu diesem Zeitpunkt die Kapazitäten des Bestandgebäudes nicht mehr für die Unterbringung der Schüler ausreichen werden.

26. Januar 2021: Helgoland ist Deutschlands einzige Hochseeinsel und liegt rund 80 Kilometer vor Bremerhaven. Um der Öffentlichkeit die heimische artenreiche Unterwasserwelt zugänglich zu machen, wurde an der Kurpromenade in den 60er Jahren ein Aquarium gebaut, welches zusammen mit dem Gebäude der Biologischen Anstalt Helgoland (BAH) vom renommierten Architekten Gustav Hassenpflug entworfen wurde. Aufgrund von baulichen Mängeln, die auf die damalige Betonstruktur zurückzuführen sind, musste das Aquarium 2014 geschlossen werden.

Um die Touristenattraktion wiederzubeleben, wurde der Bau eines neuen Aquariums, des „Bluehouse“, beschlossen. Zu den an dem Projekt Beteiligten gehören auch unsere Hamburger Brandschützer, die seit Ende 2018 mit der Brandschutzplanung betraut sind (LPH 1-4, 8 und 9).

Obwohl das Aquarium mit dem benachbarten Alfred-Wegener-Institut ein denkmalgeschütztes Gesamtensemble bildet, wurde eine Sondergenehmigung für den Abriss erteilt – mit der Auflage, dass das Gebäude in optisch identischer Weise wiedererrichtet werden muss. Das neue dreigeschossige Bluehouse wird deshalb an derselben Stelle entstehen und sich in seinem Design (Grundriss, Aufbau und Fassade) stark an die Optik des originalen Aquariums von 1958 anlehnen. Für den Innenraum geplant sind Schülerlabore, Besucherbereiche mit interaktiven Lernzonen, Informationsinseln sowie der Einbau aktueller Seewassertechnik – alles unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes. Eines der Highlights wird wohl das im Erdgeschoss gelegene Aquarium mit rund 80.000 l Fassungsvermögen werden.

Direkt an den Neubau angrenzend soll zusätzlich ein gläserner, bläulich schimmernder Turm gebaut werden, der die Lücke bis zum AWI-Forschungstrakt füllt. Er wird den Eingang zur etwa 650 m² großen Ausstellung im Bluehouse darstellen. Als letzter Projektbaustein wird die Fassade des AWI-Forschungstraktes unter energetischen Gesichtspunkten saniert.

Das Projekt wird bis zur Fertigstellung im Frühjahr 2023 14 Millionen Euro kosten.

Logo der Bundesdruckerei22. Januar 2021: Nachdem wir Mitte 2019 bei der Bundesdruckerei Gmbh (bdr) in Berlin-Kreuzberg die Neugestaltung der Freiflächen und Höfe im nördlichen Campus übernommen, geht es jetzt auch für mehrere Aachener Teams auf dem Campus Süd weiter.

Die Bundesdruckerei plant, die denkmalgeschützten Gebäude 4 (zu Teilen), 6, 10, 21 und 22 (zusammengefasst unter dem Projektnamen BRICK) zu sanieren bzw. zu erweitern und anschließend zu Büro- und Gewerbeflächen weiterzuentwickeln. Zwar gehören die denkmalgeschützten Gebäude derzeit noch zum Sicherheitsbereich der Bundesdruckerei, befinden sich aber nicht mehr in Nutzung: Aus diesem Bereich sollen sie nun herausgelöst und einer neuen Nutzung zugeführt werden. Ziel ist es, die Gebäude als Büro- und Gewerbeflächen zu vermieten.

2018 kamen hier unsere Aachener Tragwerksplaner das erste Mal ins Spiel, denn sie haben als Projektbeteiligte in den vergangenen zwei Jahren bereits die Leistungsphasen 1 bis 4 absolviert. Ein besonderer Wert lag hierbei auf der Bearbeitungsmethode BIM. Da die Beauftragung stufenweise erfolgte, konnte sich unser Team erst jetzt auch die Abwicklung der Leistungsphasen 5 und 6 sichern.

Neben unseren Tragwerksplanern sind auch unsere Betoninstandsetzer seit einigen Monaten an diesem Projekt beteiligt: Sie übernehmen die Planung der Abdichtung und Gussasphaltarbeiten im Bereich der Innenhöfe und Anlieferungsrampen.

20. Januar 2021: Heute Abend dreht sich alles um das Barrierefrei-Konzept – zumindest im Online-Seminar der AKNW, welches unsere Fachbereichsleiterin der Barrierefreiheit ab dem späten Nachmittag halten wird.

„Das Barrierefrei-Konzept — Ein Mehrwert für den Planungsprozess“ lautet der Titel des ausgebuchten Kolloquiums, in welchem unsere Kollegin Dipl.-Ing. Stephanie Dietel heute Abend zwischen 17:30 und 21:00 über das Barrierefrei-Konzept als Bauvorlage referieren wird.

Das Barrierefrei-Konzept ist eine ganzheitliche Gesamtbetrachtung des Barrierefreien Bauens mit objektkonkretem Bezug und besteht aus einem schriftlichen Erläuterungsbericht sowie zeichnerischen Darstellungen (Konzept-Plänen). Es stellt ein hilfreiches Instrument zur Einbindung der Barrierefreiheit in den Planungsprozess dar. Vor allem für komplexe und anspruchsvolle Bauvorhaben hat es sich in den letzten Jahren zunehmend etabliert.

Unter Nutzung der Videotelefonie-Software „Zoom“ wird im Seminar eine mögliche Form der Konzepterstellung vermittelt, die sich bisher in der Praxis bewährt hat. Hierbei wird Frau Dietel aufzeigen, welchen Mehrwert das Barrierefrei-Konzept bietet und welche Funktionen es als Bauvorlage und darüber hinaus erfüllen kann. Zudem wird das mit der Konzepterstellung verbundene Leistungsbild erläutert; einzelne Teilleistungen werden dazu anhand von Fallbeispielen veranschaulicht.

Logo des Dam Preis 202118. Januar 2021: Mit dem DAM Preis für Architektur werden dieses Jahr bereits zum 5. Mal herausragende Bauten in Deutschland ausgezeichnet. Für den Preis nominiert das Deutsche Architekturmuseum 100 bemerkenswerte Gebäude oder Ensembles.Eine Expertenjury trifft unter den Nominierungen dann die Auswahl zu den rund 20 Bauten der Shortlist, bevor bei einem zweiten Jurytreffen die Finalisten bereist und das Preisträgerprojekt gekürt werden. Die Bekanntgabe des Preisträgers sowie – in pandemiefreien Jahren – die Preisverleihung und Eröffnung einer Ausstellung zu den Bauten finden immer Ende Januar im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main statt.

Auch für den DAM Preis 2021 wurde eine Longlist mit über 100 Beiträgen erstellt, aus der die Jury Ende letzten Jahres die 22 Projekte der Shortlist sowie die vier Favoriten auswählte, wobei aus letzteren Ende Januar der Sieger hervorgehen wird. Unter den Nominierten befinden sich auch zwei KKI-Projekte: Die adidas World of Sports ARENA hat es unter die Top 20 geschafft, der Neubau der WISO-Fakultät der Universität in Köln wurde nominiert.

Leider hat es keines dieser Projekte unter die vier Finalisten geschafft, aber auch die Nominierung bzw. das Erreichen der Shortlist gilt bereits als Anerkennung.


13. Januar 2021: Vergangenen Oktober haben wir darüber berichtet, dass sich unsere Kölner Tragwerksplaner und Brandschützer von KKBI eine Projektbeteiligung an einem von Kölns größten Neubauprojekten gesichert haben: Dem letzten Bauabschnitt des Clouth-Quartiers in Nippes.

Aufmerksame Leser des Kölner Stadtanzeigers konnten das Projekt in der Ausgabe von gestern finden.
Das Thema des Artikels: Der Entwurf des Büros Nieto Sobejano Arquitectos wurde als Gewinner des Architekturwettbewerbs gekürt. Eine 13-köpfige Jury aus Vertretern des Projektentwicklers Sieberspartner, der Stadt Köln und der Stadtentwicklungsgesellschaft moderne Stadt kürte das Konzept zum Gewinner, da es "auf architektonisch einzigartige Weise den historischen Bestand, ein Industriedenkmal, mit neuen Bauten" verbinde und das Areal "ideal in die Stadtumgebung" integriere. Ursprünglich umfasste der im Mai 2020 gestartete Wettbewerb sechs Architekturbüros. Die Einreichung des Bauantrags ist nun für Herbst 2021 vorgesehen, so dass die Baugenehmigung im Frühjahr 2022 erfolgen soll. Die Fertigstellung ist für den Sommer 2024 geplant.

Auf dem Clouth-Areal mit dem Baudenkmal, der ehemaligen Unternehmenshauptverwaltung aus den 1920er und 1950er Jahren, sollen Flächen für verschiedene Wohnungstypen, Büros, Start-Ups, Konferenzen, Gastronomie, Dienstleistungen sowie für Kunst und Kultur entstehen – unter anderem mit einem Theatersaal sowie einer Tanz- und Gesangsakademie.

Wir sind gespannt, wie sich das Projekt entwickelt und wünschen unseren Kölnern Kollegen viel Erfolg bei der Bearbeitung.

11. Januar 2021: Die Kempen Krause Ingenieure unterstützen seit Jahren den RWTH Bildungsfonds im Rahmen des Deutschland-Stipendien-Programms. Gefördert werden Studierende, die sich durch vorbildliche akademische oder schulische Leistungen auszeichnen und ein besonderes Potenzial erkennen lassen.

2020 konnte die RWTH trotz Pandemie 425 Stipendien bei Privatleuten, Stiftungen, Vereinen und Unternehmen einwerben – fast so viele wie im letzten Jahr.  Auch KKI unterstützt wieder zwei Studierende des Bauingenieurwesens in der aktuellen Förderperiode.

Eigentlich wollten alle Fördernden und Geförderten traditionell zusammen im Aachener Krönungssaal im Rahmen der Stipendienvergabefeier miteinander anstoßen – pandemiebedingt kann dieses Event jedoch leider nicht stattfinden.

Wir wünschen unseren beiden Stipendiatinnen weiterhin viel Erfolg bei ihrem Studium und hoffen, dass das Stipendium einen kleinen Beitrag dazu leisten kann.

Portrait Dr.-Ing. Tobias Dreßen01. Januar 2021: Zu Beginn des neuen Jahres gibt es Veränderungen in der Geschäftsführung der KEMPEN KRAUSE INGENIEURE in Aachen. Unser bisheriger Prokurist im Fachbereich Tragwerksplanung, Herr Dr.-Ing. Tobias Dreßen, ist ab dem 01.01.2021 zum neuen Geschäftsführer bestellt.

Damit tragen wir den zunehmenden Aufgaben und Prozessen bei den organisatorischen und fachlichen Veränderungen (BIM, Scrum, Holzbau etc.) Rechnung und versprechen uns davon die konsequente Weiterentwicklung des Fachbereichs Tragwerksplanung und seine zukunftsfähige Ausrichtung.

Herzlich willkommen in dieser neuen Aufgabe!